VMware Allgemeines

Die Firma VMware hat mich vor Jahren in den Bann gezogen, als die ersten Versionen ihrer Virtualisierungsplattform auf den Markt kamen. Ich war von Beginn an mit dabei und begeistert, was man mit dieser Technologie alles machen kann. Aber wer hätte damals gedacht, das wir heute nicht nur Betriebssysteme virtuell abbilden können, nein, Applikationen, Storage oder gar Netzwerk. Es gibt kaum einen Bereich wo die Virtualisierung heute nicht zu finden ist.

Nach wie vor, finde ich es heute noch immer wieder und täglich spannend zu sehen, was die Technologie alles möglich macht. Wie ihr im Menü sehen könnt, witme ich mich verschiedenen Themenbereichen aus dieser virtuellen Welt.

Core Services –  stellen die Basis einer VMware Umgebung dar. Hierzu zählen die ESXi Host Server zum Betreiben von virtuellen Desktop oder Server Systemen und das vCenter als Management Einheit um die entsprechenden Umgebungen zu administrieren.

EUC – End User Computing stellt den Bereich rund um die Virtualisierung von Desktop und Applikationen dar. Hier findet ihr Dinge wie beispielsweise, wie muss ein Windows 7 eingestellt werden um optimal in einer VMware Horizon View Umgebung zu funktionieren. Auch Themen wie Horizon Flex werden aufgegriffen.

Enterprise Mobility – wird der Bereich rund um die Themen Mobile Device Management, Content Management oder Telecom Management genannt. Hier findet ihr wissenswertes und spannendes zur Technologie von AirWatch. Eine faszinierende Software und Lösung wenn es darum geht Smartphones, Tablets oder Laptops mit einer BYOD (Bring your own Device) Strategie in die Firma zu integrieren. Viele Firmen lassen mittlerweile ihren Mitarbeitern oder auch externen Mitarbeitern die Wahl ihrer Hardware. Dennoch wollen sie natürlich die Obacht und Sicherheit in Bezug auf diese Endgeräte und den damit verbundenen Daten haben.


Hier findet ihr zudem Einträge welche in keine Kategorie einsortiert werden können oder sollen.

VMware Converter

Fehlermeldung: “Es können keine Hardware Informationen abgerufen werden”

Jedem von uns der mit VMware und dem Converter arbeitet oder schon mal gearbeitet hat, ist diese Fehlermeldung schon mal begegnet. Woran liegt das?

1. Ermitteln die den ESX/ESXi Server und dessen IP-Adresse auf dem die virtuelle Maschine läuft welche sie konvertieren wollen.

2. Öffnen sie die /etc/hosts Datei des Servers bzw. des Systems auf dem der VMware Converter installiert ist. In diese tragen sie die IP-Adressen der ESX/ESXi Server ein.

Nun erscheint die Fehlermeldung bei Auswahl der virtuellen Maschine nicht mehr und diese kann konvertiert und in die neue Umgebung überführt werden.

VMware vSAN

Heute widme ich mich einem Thema mit dem sich jeder VMware Mensch bzw. Techi im Virtualisierungsumfeld beschäftigen sollte. Die “Vision” des Software-Defined-Datacenter (SDDC) rückt immer näher und VMware geht wieder mal einen starken Schritt in die richtige Richtung.

Was ist vSAN?

vSAN bezeichnet eine Technologie in der “standard” Server ihre lokalen Festplatten als Datastore bereitstellen. Wie funktioniert das? Jeder Server (mindestens 3 an der Zahl) muss mindestens eine SSD und eine HDD haben. Diese Festplatten bilden eine sog. Diskgruppe.

Die SSDs werden immer als Schreib-Cache (write-cache) verwendet, die HDDs als Speicherressource. Eine Besonderheit bei den SSDs ist, hier kann noch zusätzlich definiert werden, wie viel von der SSD als Lese-Cache (read-cache) verwendet werden soll. Macht man das Ganze nun mit mehreren Servern, erhält man einen großen Datastore. Es werden die jeweiligen Diskgruppen der einzelnen Server, zu einem großen Datastore zusammengefasst. Ich benötige also kein shared Storage, das erledigen die lokalen Festplatten der jeweiligen Server.

Was was macht diese Technologie aus?

Durch den Einsatz der SSDs in den Servern, erreicht man eine enorme Performance. Es kann “standard” Hardware verwendet werden. Eine weiterer Vorteil, die virtuellen Maschinen werden über mehrere Server verteilt, so ist ebenfalls die Ausfallsicherheit gewährleistet. Die vSAN Technologie muss auch nicht aufwendig installiert werden, denn sie ist bereits im VMware Kernel integriert und gewährleistet somit eine direkte Kommunikation mit dem Hypervisor. Das Ganze funktioniert sowohl als Scale Out als auch Scale Up. Bedeutet eine Erweiterung kann einfach durch das Hinzufügen von Festplatten in den einzelnen Servern oder durch Hinzufügen weiterer Server im Cluster (vSAN Cluster) realisiert werden. Die Installation ist nahezu eine 2-Klick Installation. Dann werden die Diskgruppen gebildet.

Allerdings wird eine separate Lizenz von VMware für vSAN notwendig. Eine weitere feine Sache, bei vSAN ist weniger Festplatten Verschnitt, als es noch bei der alten Storage Appliance der Fall war.

Also ich persönlich finde die Technologie sehr gut und behalte sie weiter im Auge. In Zukunft werden solche Technologien weiter an Fahrt gewinnen.

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